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Aktuelle Infos aus dem Vereinsleben

Jonas fliegt das erste Mal allein

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Und wieder fliegt sich einer unserer Schüler frei: Diesmal absolvierte Jonas Lüdeke seine ersten drei Alleinflüge. Jonas ist auch erst seit diesem Jahr bei uns Mitglied und hat seine Ausbildung zum Segelflieger begonnen.

Am letzten Sonntag war Jonas der einzige Schüler am Platz, der eine Platzrunde nach der anderen flog und dabei praktisch keine Eingriffe des Fluglehrers notwendig machte. Kurze Zeit später unterhielten sich dann die anwesenden Fluglehrer, was denn bei ihm im Ausbildungsnachweis bis zur "A", wie der erste Alleinflug im Sengelfliegerjargon heißt, noch fehlt. "Viel ist das nicht mehr. Anflug aus ungewohnter Position, den kann ich ihm noch verpassen..." konstatiert Sebastian Harnisch, heute Fluglehrer vom Dienst. Einige Starts später setzt sich David Tempel zu Jonas ins Flugzeug für die obligatorische zweite Meinung. "Das bekommt er hin!" ist sein Fazit, also räume sie den hinteren Sitz leer. Jonas nimmt allein Platz und bekommt von Sebastian noch ein Briefing für den Flug.

Jonas in der ASK-21 und Fluglehrer Sebastian beim Alleinflugbriefing

"Ich habe bei keinem Deiner Flüge heute eingreifen müssen, das war alles soweit super. Wenn du jetzt allein fliegst, ist es genau nichts anderes, als das, was wir zigmal vorher geübt haben. Fliege einfach Dein bekanntes Programm Windenstart - Platzrunde und Landung, dann wird das alles wunderbar von der Hand gehen." gibt Sebastian seinem Schützling auf den Weg. Noch ein kurzer Test der Funkverbindung und das Windenseil strafft sich.

Daneben gibt es noch ein "erstes Mal" Fluglehrer David, der erst letztes Jahr die Lehrberechtigung erworben hat, hat heute mit Jonas seinen ersten Alleinflieger. "Ein bisschen aufgeregt bin ich da auch..." spielt er es etwas herunter und beide Fluglehrer schauen dem Flugzeug nach, als es sich in den Himmel erhebt.

Wie immer sind die ersten Alleinflüge besonders schön. Jonas tut, wie ihm geheißen, spult sein Programm ab, startet, dreht ein paar Kreise und landet sauber. Die letzte Landung geht dann auch gleich direkt neben die Halle und wir können einen Schüler zufrieden grinsend auf das Foto bannen.

Jonas glücklich vor der Halle nach drei sauberen Alleinflügen

Danach kann er sich die Glückwünsche aller Anwesenden abholen. Wie üblich gibt es dazu auch einen Strauß als Erinnerung. den hat diesmal Fluglehrerin Betti gepflückt. "Offenbar entsorgen die Nachbarn hier regelmäßig Gartenabfälle, oder wie kommt es, dass Herbstastern am Platzrand wachsen? Jedenfalls sehen sie hübsch aus" kommentiert Betti ihr Werk. Abschließend darf natürlich das Foto von Jonas mit seinen beiden Lehrern nicht fehlen.

Mission accomplished: David, Jonas und Sebastian

Wir wünschen Jonas noch viel Spaß in der weiteren Ausbildung und immer eine gute Landung.

Küchenvilla abdichten

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Auf der Westseite des Vereinsheims befindet sich ein kleines Gebäude - von uns nur Küchenvilla genannt - in dem sich neben den Getränkevorräten auch Kühltruhen und regaleweise Küchenutensilien und ähnliches befinden. Da fiel in der letzten Zeit auf, dass es, besonders bei Ostwindwetterlagen, öfters Wasser drin hat. Eigentlich ist doch der Boden komplett efliest, drin wie draußen, wo kommt die Brühe bloß her?

Marianne, bei uns im Verein nicht nur Werkstattmeisterin und Prüfern, sondern im Berufsleben Bauingenieur, sah sich die Sache mal genauer an, nachdem man die Holzverkleidung mal freigelegt hatte: "Offenbar haben die Erbauer der Hütte erst den Oberbau aus Holz erstellt und dann innen und außen dagegen gefliest. Damit hat man natürlich genau unter der Hauswand eine Rinne, in der sich das Wasser sammeln und halten kann. Das ist dann die Extraeinladung an Pilze, Insekten und Mäuse" fasst sie den Status zusammen.

Überholung der Ostseite der Küchenvilla

"So kann das natürlich nicht bleiben, also haben wir alles aufgemacht und unten Aluwinkelbleche wasserdicht auf die Fliesen geklebt, die dann an den Wänden des Hauses nach oben stehen und so das Wasser davon abhalten, wieder den Weg in die Wand oder den Innenraum zu finden" fährt sie fort.

Das hat dann eine Reihe an weiteren Mitgliedern den gesamten Tag in Arbeit gehalten, aber as Ergebnis kann sich sehen lassen. Bisher ist alles dicht :-) und der Winter wird nicht mehr lange auf sich warten lassen...

Modellfliegen in der Halle diesen Winter

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Eigentlich sind die Artikel, die hier auf der Homepage erscheinen, Berichte über vergangene Erlebnisse, Erfolge und Aktionen des Vereins. Diesmal ist es anders, wir wollen etwas ankündigen. Nachdem es die Regeln endlich wieder zulassen, wird es diesen Winter wieder Modellflug in der Halle geben.

Hendrik beim "Torquen" - Das Modell hängt am Propellerstrahl

"Die Modelle, die wir dazu bauen, haben eine Spannweite von ca. 80cm und haben in der Regel "kein" Profil. Sie werden aus 3mm starken Depron Platten und vielen Kohlefaserstäben (die zur Verstärkung dienen) gebaut. Durch diese Bauweise haben die Modelle ein Abfluggewicht von nur ca. 150g und machen alle Flugmanöver mit, die man sich vorstellen kann. Bei einer Geschwindigkeit von ca. 10-20 km/h hat man in der großen Sporthalle der Adam-Riese Grundschule reichlich Zeit bevor man reagieren muss. Aber die Modelle lassen sich auch auf eine Geschwindigkeit von ca. 50km/h bringen. Dann muss man allerdings schon schnelle Finger haben ;-) " fasst Modellflug-ausbildungsleiter das Vorhaben passend zusammen.

Für alle, die dem typischen niedersächsischen Winterwetter (2°C, aufliegende Bewölkung, Nieselregen ;-) entfliegen wollen, bietet sich in der geheizten und trockenen Halle die perfekte Gelegenheit dazu.

Kleiner Schaumflieger mit kaum mehr als 100g Abflugmasse

So sieht das dann in echt aus...

Das Hallenfliegen findet dabei in der Sporthalle der Adam-Riese-Grundschule in Gifhorn jeden Samstag von 1800 bis 2200 statt. Los geht es kommendes Wochenende am 02.10.2021.

Zufriedene Gesichter :-)

Zwei Alleinflüge im September

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Sonntag Morgen am 05.09. sieht es in Wilsche wenig nach Flugbetrieb aus. Es herrscht Hochnebel in weniger als 300m, zu wenig selbst für Schulungsflüge aus der Winde, die üblicherweise auf Höhen zwischen 300 bis 450m kommen. Dennoch harren sowohl die Schüler und Fluglererin Betti sowie Jürgen bis in den Nachmittag aus, bevor es dann losgehen kann.

Dicke Wolkenpampe bei den ersten Starts aus der Winde

Dass der Tag dann für Flugschülern Sarah noch zu einem sehr eindrucksvollen Erlebnis wird, ahnen wir zu dem Zeitpunkt, als am Nachmittag der erste Windenstart in die Wolken geht, freilich noch nichts. Was dann noch geschieht, könnt Ihr hier in Bettys Fotobericht nachlesen...

Noch einen weiteren Alleinflieger gab es eine Woche später am 11.09. Arne Krüger, der auch erst dieses Jahr bei uns angefangen hat, war mit allen Übungen so weit, dass der erste Alleinflug stattfinden kann. Also erhielt er an besagtem Tag noch von Fluglehrer Martin Wermes eine Trudeleinweisung und nachdem auch vom zweiten Lehrer Dennis nach einer weiteren Platzrunde bestätigt wurde, durfte Arne allein in der ASK-21 Platz nehmen.

Arne beim Anrollen im Windenstart

Drei Runden mit perfekten Landungen später ist es Zeit, zu gratulieren.

Arne (Mitte) mit den Fluglehrern Dennis (links) und Martin (rechts)

Wir wünschen beiden noch viel Erfolg und Spaß in der weiteren Ausbildung und allzeit eine sichere Landung.

Der LSV beim Jugendvergleichsfliegen

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Am 04. September fand wieder das jährliche Landesjugendvergleichsfliegen statt. Ausrichter war in diesem Jahr der LSV Cloppenburg. Das Landesjugendvergleichsfliegen ist ein Wettbewerb für Jugendliche aus ganz Niedersachsen. Teilnehmen dürfen Flugschüler, die den dritten Ausbildungsabschnitt C erreicht haben und Jungscheininhaber. In diesem Jahr sind wir vom LSV Gifhorn mit den beiden Schülern Esther Birngruber (Schülerin seit August 2020) und Maurice Bär (Schüler seit Mai 2021) nach Cloppenburg gefahren. Beide haben vor kurzem ihre C-Prüfung abgelegt, so dass dies ihr erster Wettbewerb war, an dem sie teilgenommen haben. Beide haben mit dem Oldtimer-Flugzeug unseres Vereins, der Ka-8 teilgenommen, das besonders wegen der offenen Cabrio-Haube ein besonderer Hingucker auf jedem Vergleichsfliegen ist und auch unter den Schülern und Piloten sich großer Beliebtheit erfreut.

 

Konzentration bevor es losgeht

Wir sind wie üblich am Freitagnachmittag mit den Piloten und einem Helferteam angereist, da am Samstag ausschließlich der fliegerische Teil des Wettbewerbs stattfindet. So bleibt genügend Zeit die Zelte aufzubauen und mit den Teilnehmern einen Einweisungsflug auf dem ihnen fremden Platz vorzunehmen. Am Samstag kann dadurch nach dem Frühstück der Wettbewerb direkt beginnen.

Windenstart...

Die Wettbewerbsaufgabe besteht in der Regel aus drei Platzrunden pro Pilot. In der Luft müssen die Teilnehmer außerdem bestimmte Übungen durchführen. Alle Teile des Fluges werden von einer Jury am Boden, bestehend aus Fluglehrern der verschiedenen Vereine bewertet. So müssen die Piloten auf einen sicher durchgeführten Start, auf eine sauber ausgeführte Übung, auf einen guten Landeanflug und zuletzt natürlich auf eine Zielsichere Landung genaustens achten. Für jeden Fehler werden Fehlerpunkte vergeben, wodurch sich später der Sieger ergibt. Den beiden Piloten die für uns angetreten sind, Esther und Maurice gelang dies sehr gut. Beide konnten durch sehr souverän und schön durchgeführte Flüge bei der Jury glänzen.

 

 

...und präzise Ziellandung

Nach dem letzten Flug und dem sich anschließenden Abendessen kam es zur Siegerehrung. Esther konnte bei dem Wettbewerb mit 30. Teilnehmern das halbe Feld hinter sich lassen und kam auf den Platz 15. Die Flugleistung von Maurice war so hervorstechend, dass er den Wettbewerb klar für sich entscheiden konnte und mit dem ersten Platz nach Hause fahren durfte. Insgesamt war das diesjährige Landesjugendvergleichsfliegen für alle Teilnehmer und besonders für Maurice und Esther ein voller Erfolg. Herzlichen Glückwunsch zu den guten Platzierungen und weiterhin viel Erfolg bei den nächsten Wettbewerben!

Maurice Bär auf dem Siegertreppchen

Alle Teilnehmer bei der Siegerehrung

Abschließend lässt sich nur sagen, es hat allen Beteiligten eine Menge Spaß bereitet, das Wetter war gut und vielen Dank an die Helfer und Unterstützer, als da wären: Florian Schnäpel, Nico Klingspohn, Arne Rohlfs, Lasse Michelsen und Dennis Polej. Letzterer hatte dann noch die Aufgabe, gleichzeitig unsere beiden Schüler Esther und Maurice bei den Alleinflügen zu beaufsichtigen, als auch Gutachter für die Darbietungen zu spielen.

Kommendes Jahr sind wir wieder dabei.

Und die gesamte Crew des LSV Gifhorn in ausgelassener Stimmung

Ein paar mehr Fotos gibt es noch hier in der Fotogalerie

Text und Fotos: Lasse Michelsen

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